DSL Anbieter

War vor ein bis zwei Jahren noch die Nutzung des PCs via Modem, also über eine herkömmliche Festnetzleitung durchaus üblich, sind die heutigen Programme und Rechner in der schnelllebigen Welt der Computer mehr und mehr nur noch mit einer DSL-Leitung effizient nutzbar.

DSL, das heißt „Digital Subscriber Line“ – übersetzt „Digitaler Teilnehmeranschluss“ eine Art der Datenleitung, die einen wesentlich höheren Datenfluss erlaubt als gewöhnliche Telefonleitungen.

Es gibt mittlerweile verschieden schnelle DSL-Anschlüsse, die Geschwindigkeit der Datenübertragungskapazität reicht, in Sekunden angegeben, von 1000 kb/s bis zu 50 000 kb/s, Letztere wird jedoch nur mit moderner Glasfasertechnik erreicht.

Für Anwendungen wie VOIP, das heißt Voice over IP, also das Telefonieren mit dem Computer, meist mit gleichzeitiger Bildübertragung durch eine Web-Cam, das bereits mit einer Übertragungsrate von 2000 kb/s problemlos funktioniert, ist also DSL. Denn nur mit DSL kann diese Datenübertragungsrate erreicht werden – zwingend notwendig. Die alten Modems leisteten gerade einmal 56 kb/s, – in unseren Tagen nahezu lächerlich. Auch für andere Anwendungen, wie zum Beispiel das Streaming von Spielfilmen oder das Internet-Radio, Triple-Anwendungen – hier funktioniert das Abspielen von Filmen, Telefonieren und die normale Computernutzung gleichzeitig – sind Geschwindigkeiten die wesentlich höher als 2000 kb/s liegen äußerst sinnvoll beziehungsweise machen diese erst möglich. DSL wird heute von wirklich allen Anbietern offeriert, es ist zum Standard geworden. Meist werden Pakete angeboten, in denen die Telefonie und der Internetanschluss gebündelt sind. Diese Pakete sind zum größten Teil als Flatrate konzipiert, das heißt, es ist möglich, für einen monatlichen Pauschalbetrag so lange wie gewünscht im Internet zu surfen und/oder im Festnetz zu telefonieren. Sehr viele Anbieter dehnen mittlerweile ihre Flatrates auch auf das Mobilfunknetz aus.