O2 DSL

Die Telefónica O2 Germany GmbH & Co. OHG startete seinen DSL-Betrieb in 2004. Die Gesellschaft, die vorher verstärkt unter dem Namen VIAG Interkom im Telefonbereich tätig war, ist mittlerweile zum viertgrößten DSL-Anbieter in Deutschland gewachsen.

Das Unternehmen, ein Tochterunternehmen der Telefonica, bietet, wie all die anderen Konkurrenten auch, Komplettlösungen im Internetbereich an – das heißt, ein feststehender, monatlicher Pauschalbetrag für Internet und Telefonie. O2 war jedoch einer der Ersten der Anbieter, der auf diese Komplettlösungen verfiel.
Nach wie vor ist O2 forciert im Anbieten von Telefonie, vor allem dem Mobilfunk. So gehört der Surf-Stick, quasi eine Weiterentwicklung der Surf@home Box, mit der O2 den mobilen Netzzugang schon früh ermöglichte, zum Kernstück der Marketingstrategie des Providerriesen. Der Backbone, die Leitungsstruktur, das Netz, das O2 benutzt, ist das des Mutterkonzerns Telefónica. Der sogenannte „letzte Meter“ wird nach wie vor von der Deutschen Telekom angemietet.

Seit dem Jahre 1998 stieg die Kundenzahl von O2 rasant an. Das ist bestimmt nicht zuletzt zurückzuführen auf das starke Engagement als Sponsor verschiedener Sportveranstaltungen und Initiator von Umweltprojekten. 2008 öffnete die O2 World in Berlin ein Stadion mit einem Fassungsvermögen von über 17 000 Zuschauern.

Die Info-Hotlines von O2 werden seit geraumer Zeit nicht mehr mit sprachgebundener Menüführung betrieben, das heißt, ein direkter Kontakt des Kunden, mit, ständig geschulten Mitarbeitern des Providers, ist schon bei der Hinführung zur entsprechenden Abteilung gegeben. Die hervorragenden Beurteilungen durch die Kundschaft bei Befragungen sind wohl auch Ergebnis des sozial engagierten Anstrichs, den sich das Unternehmen gibt.

O2 liegt mit seinen Angeboten im mittleren Preissegment, die Verträge können auch ohne Laufzeit abgeschlossen werden.