Was tun mit dem DSL beim Umzug?
Die Umzugsmodalitäten mit einem DSL-Anschluss sind von Anbieter zu Anbieter verschieden. Auf alle Fälle ist es wichtig, zu wissen, ob es für den speziellen Anbieter notwendig ist, einen Telefonanschluss von der Telekom zu nützen.
Ist dies der Fall, muss man laut Vertragsregelung auch am neuen Wohnort einen Telekom Anschluss für den Provider anbieten. Dies gilt auch für Verträge, bei denen nur der sogenannte „letzte Meter“ von der Telekom benützt wird, auch wenn der Provider diesen zur Verfügung stellt.
Bei einem Umzug ins Ausland haben Sie das Recht einer außerordentlichen Kündigung. Die Preise für einen Umzug sind ebenfalls von Provider zu Provider verschieden. Ein Großteil der Anbieter berechnet Kosten, die von 20.- Euro bis zu über 50.- Euro gehen. Eine Rufnummernmitnahme ist nur möglich, wenn Ihr neuer Wohnort innerhalb desselben Vorwahlgebietes liegt, wie der Alte. Auch hierfür müssen größtenteils Gebühren bezahlt werden. Kann der alte Anbieter am neuen Ort keinen DSL-Anschluss bereitstellen, können Sie den Vertrag kündigen.
Grundsätzlich sollte man sich sehr frühzeitig um den DSL-Umzug kümmern. Bei manchen Anbietern beginnt mit dem Umzug auch eine neue, in der Regel 24-monatige Mindestvertragslaufzeit. Bei anderen wird die angefangene Laufzeit weiter geführt.
Eine weitere Möglichkeit ist die Übernahme des bestehenden Vertrages durch den Nachmieter. Dies wird in der Regel von den Providern akzeptiert.
Der DSL-Provider wickelt die Umzugsmodalitäten, also Kündigung, Rufnummernmitnahme etc. im Allgemeinen ohne Ihr weiteres Zutun ab. Nur wenn DSL-Anschluss und Telefonleitung von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden, kann es sein, dass Sie selber kündigen müssen.
